Burweg Estorf Heinbockel Kranenburg Oldendorf

Vorstellung der Samtgemeinde Oldendorf

Die Samtgemeinde Oldendorf mit ihren Mitgliedsgemeinden Burweg, Estorf, Heinbockel, Kranenburg und Oldendorf liegt am nordwestlichen Rande des Landkreises Stade. Auf einer Fläche von 106 Quadratkilometern leben in den 11 Ortschaften rund 7.600 Einwohner.

Das Samtgemeindegebiet wird im nördlichen, westlichen und südlichen Bereich zum größten Teil von den Flüssen Oste und Schwinge begrenzt. Die einzelnen Gemeinden haben eine weit zurückreichende Geschichte. Aufgrund von zahlreichen Funden - darunter ein sächsischer Friedhof mit Urnen und die Reste einer sächsischen Siedlung - kann eine erste Besiedlung dieses Raumes bereits im 2. bis. 5. Jahrhundert n. Chr. angenommen werden. Die im 11. Jahrhundert aus Felsen erbaute Kirche in Oldendorf wurde als Taufkirche errichtet und dem Heiligen Martin geweiht. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten urkundlichen Nachweise über Kirche und Kirchspiel. Dass der Bereich des Kirchspiels Oldendorf seit jeher auch in kirchlicher Hinsicht von einiger Bedeutung war, lässt sich daraus schließen, dass hier im Jahre 1233 sogar Synodaltage abgehalten wurden.

In Burweg-Horst kann die ebenfalls ca. 800 Jahre alte Feldsteinkirche „St. Petri“ besichtigt werden.

Die Siedlungslage des Raumes Oldendorf zeigt die typischen Merkmale der ältesten Geestdörfer im Stader Gebiet. Die überall mit Waldflächen durchsetzte Landschaft ist, ausgehend von dem ehemaligen Urstromtal der Oste mit Niederungsflächen (Marsch) im Norden und Westen, den sich anschließenden hügelig bewegten Geestplatten und dem wenig kultivierten, unter Naturschutz stehendem Hochmoorgebiet im Süden, außergewöhnlich vielgestaltig und reizvoll.

Es ist hier alles noch ein wenig so wie „in der guten alten Zeit“. Eine Landschaft so richtig für Menschen, die genug haben vom Alltagsstress und einfach mal Ruhe und Erholung in der Natur suchen. Wobei der Reiz vor allem im Wechsel von Wald und Wiesen, Hochmoor, stillen Flusslandschaften und kleinen beschaulichen Dörfern liegt - mit allen Freizeitmöglichkeiten, die sich daraus ergeben.

Hier setzen die letzten von einstmals zahlreich vorhanden gewesenen Prahmfähren über die Oste; man muss diese urtümlichen Gefährte schon einmal selbst benutzen, um den Reiz einer geruhsameren Vergangenheit hautnah zu erleben. Fahrrad, Kutsche und Planwagen sind die passenden Verkehrsmittel in dieser stillen Landschaft, falls man einmal die Füße schonen will, und natürlich ist hier an der Oste der Wassersport eine reizvolle Alternative.

Insbesondere im „Hohen Moor“ und entlang der Oste wird man auch hervorragende Wandermöglichkeiten entdecken. Dem Wunsch nach sportlicher Betätigung oder nach Geselligkeit kann in allen Mitgliedsgemeinden nachgekommen werden. Gaststätten mit Übernachtungsmöglichkeiten und guter Küche sorgen für das leibliche Wohl.

Ein besonderes Erlebnis ist auch der Naturlehrpfand in Sunde. Ein etwa 2,5 km langer Rundweg führt entlang der Uferbereiche der vier Teiche im Bereich des Waldgutes Sunde vorbei an Röhrichten, typischen Hochstauden sowie durch feuchte Erlen- und Birkenbruchwälder. In den etwas höher gelegenen und damit trockeneren Bereichen verläuft der Weg innerhalb verschiedener Waldtypen wie Nadelmischwälder und Eichen/Buchen-Wälder.

Einzelne Informationstafeln laden ein, dem Beschriebenen direkt in der Natur nachzuspüren. Aufgrund der Informationsfülle erscheint es sinnvoll, sich bei der ersten Wanderung auf das Studium einiger Tafeln zu beschränken. Ihr nächster Besuch in Sunde ist dann vielleicht einem völlig anderen Thema gewidmet. Damit Sie sich einen Überblick über die Themen verschaffen können, sind die Standorte der Informationstafeln auf der am Eingang befindlichen Übersichtskarte gekennzeichnet. Weiterhin wurden für Sie gemütliche Rastplätze eingetragen. Der Naturlehrpfad ist ganzjährlich geöffnet.

Trotz der hervorragenden Erholungsmöglichkeiten ist jedoch auch eine gute Infrastruktur vorhanden. Handels-, Handwerks- und andere gewerbliche Betriebe mit zum Teil überörtlicher Bedeutung sowie alle notwendigen Versorgungseinrichtungen wie Kindergärten und -spielkreise, Schulen (Grund-, Haupt- und Realschule), Sporthallen, Sportzentrum, praktische Ärzte und Zahnärzte, Apotheke sowie Kreditinstitute sind vorhanden.
Ausgewiesene Wohn- und Gewerbegebiete stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung.

© Samtgemeinde Oldendorf
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