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Kirchen

St.-Martin in Oldendorf

Oldendorfer Kirche

Von weitem schon fällt die schlanke, 36 m hohe Turmspitze der etwa 800 Jahre alten St.-Martins-Kirche als Wahrzeichen von Oldendorf ins Auge. Der einschiffige Feldsteinbau stammt aus der Zeit um 1200. Ein Anbau an der Nordseite aus dem 18. Jh., Brauthaus genannt, wird als Sakristei genutzt. Die jetzige Gestaltung des Kircheninnern sowie der Eingänge und der Fenster erfolgte 1901. Altar und Epitaph sowie Teile der Kanzel und das von Arents-schild'sche Wappen stammen von 1651. Das Kruzifix über der südlichen Nische ist so alt wie die Kirche.
Der Orgelprospekt (Bielfeld/Gloger 1730/31) verbirgt eine 1981 von Jahnke, Bovenden, gebaute Orgel, die die Pflege der Kirchenmusik, besonders des 18. Jh., ermöglicht. Interessant sind vor der Kirche an der Nordwand ein romanischer Tauf- oder Weihwasserstein sowie einige sehenswerte alte Grabsteine. 3 Glocken, gegossen 1923 und 1952, von denen eine "Friedensglocke" heißt und eine andere "Gedächtnisglocke", läuten die Gottesdienste ein.


St. Petri in Burweg auf der Horst

St. Petrie

Die Kirche "St. Petri" auf der Horst (Erhebung in einer Niederung) in der Gemeinde Burweg ist wahrscheinlich über mehrere Jahrzehnte hinweg etwa in der Zeit von 1150 bis 1250 erbaut worden. Sie ist aus Feldsteinen errichtet und besteht aus einem langrechteckigen Schiff, einem quadratischen Altarraum mit eingezogener Apsis und einem nach Westen auf Backsteinfundament angebauten hölzernen Glockenturm. Sie war ursprünglich nur eine Kapelle, vermutlich für Schiffer auf der Oste errichtet. Nach der Besiedlung des Landstriches entlang der Oste wurde sie zur Pfarrkirche erweitert.
Gegen Ende des 19. Jh. wurden der Dachstuhl der Kirche erneuert, das Gebäude gründlich renoviert und eine neue Orgel eingebaut. 1959 wurden neben der Erneuerung des Pfannendaches auch wieder umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt, wie die Restaurierung des Turms. Am Glockenstuhl befindet sich die Inschrift: ERNEUERT ANNO 1797. Die heute im Turm vorhandene Glocke wurde 1910 in Hildesheim gegossen und trägt die Inschrift (in lateinischer Sprache): "Ich will des Herren lob singen. Völker, betreibet euer Heil. Herr Christe, segne Leute und Land."


© Samtgemeinde Oldendorf
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